Frauen-Gesundheit
Wechseljahre
Die Wechseljahre sind keine Krankheit. Wenn Beschwerden den Alltag belasten, gibt es dennoch sinnvolle Möglichkeiten zur Linderung.
Kurz erklärt: Die hormonelle Umstellung kann sehr unterschiedlich verlaufen. Häufig sind Hitzewallungen, nächtliches Schwitzen, Schlafprobleme, trockene Schleimhäute, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsprobleme oder Veränderungen von Haut, Haaren und Sexualität.
Wobei wir beraten
- Einordnung Ihrer Beschwerden und bisherigen Maßnahmen
- Pflanzliche Präparate und Mikronährstoffe mit Blick auf Wechselwirkungen
- Pflege bei trockener Haut und im Intimbereich
- Richtige Anwendung ärztlich verordneter Arzneimittel und Rezepturen
Hilfreich für das Gespräch
- Seit wann und wie häufig treten Beschwerden auf?
- Wie stark sind Schlaf und Alltag beeinträchtigt?
- Welche Medikamente und Präparate nehmen Sie?
- Gab es ungewöhnliche Blutungen oder neue Schmerzen?
Beschwerden besser beobachten
Ein kurzes Tagebuch über zwei bis vier Wochen kann Muster sichtbar machen. Notieren Sie Hitzewallungen, Schlaf, Stimmung, Zyklus, Bewegung, Alkohol, Kaffee und besondere Belastungen. Das erleichtert eine gezielte Beratung und gegebenenfalls die ärztliche Abklärung.
Alltagsmaßnahmen wie regelmäßige Bewegung, ein kühles Schlafzimmer, leichte Kleidung in Schichten und bewusste Entspannung können unterstützen. Die Wirkung pflanzlicher Mittel ist nicht für jedes Produkt gleich gut belegt; Auswahl und Eignung sollten individuell geprüft werden.
Hormone, lokale Beschwerden und Knochen
Bei stark belastenden Beschwerden kann eine ärztlich verordnete Hormontherapie infrage kommen. Nutzen, Risiken, Darreichungsform und Dauer hängen von der persönlichen Vorgeschichte ab. Bei vorwiegend vaginaler Trockenheit stehen auch lokale Behandlungen zur Verfügung.
Mit sinkendem Östrogenspiegel verändert sich zudem der Knochenstoffwechsel. Bewegung, ausreichende Kalziumzufuhr und eine individuell geprüfte Vitamin-D-Versorgung sind wichtige Bausteine; ein Präparat ist nicht automatisch für jede Person nötig.
Ungewöhnliche oder starke Blutungen, Blutungen nach längerer Blutungspause, neue Knoten in der Brust, starke depressive Beschwerden oder anhaltende Schmerzen.
+43 5572 31809